Figurenensemble lädt zum Verweilen ein
Skulpturen am Krummen Dreh erinnern an die alte Schmiede Bachg |
 | | Künstler Leo Janischowsky, Bürgermeister Werner Schräer, Hermann Stegemeyer und Christoph Kreutzmann (v.l.) freuen sich über das neue Kunstwerk.
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Haselünne ist um eine Attraktion reicher. Das Bronzeensemble „Der Schmied von Haselünne“ ziert jetzt den im Rahmen der Stadtsanierung neu gestalteten Platz am Krummen Dreh und lädt Bürger und Touristen zum Verweilen ein. „Die Skulpturengruppe vermittelt eine gewisse Heiterkeit und regt an, sie zu berühren und sich damit ablichten zu lassen. Kinder können die Figuren erleben. Zum Beispiel kriecht eine kleine Schnecke am Eimer empor und lädt zum Streicheln ein“, beschrieb der Steinfurter Künstler Leo Janischowsky das von ihm und seiner Ehefrau Renate geschaffene Kunstwerk.
In Anwesenheit zahlreicher Gäste wurde das Figurenensemble am Montag in Haselünne enthüllt. Beim näheren Hinschauen erzählt das Ensemble eine kleine Geschichte. Ein Kleinkind von einem Bauernhof kommt zum Schmied und bringt ein Hufeisen mit. Es sitzt geduldig auf der Mauer und schaut ihm bei der Arbeit zu. Neben dem Schmied steht ein umgedrehter Eimer mit der Schnecke. Auf diesen kann sich ein anderes Kind setzen und ebenfalls dem Schmied bei der Arbeit zuschauen. „Dieses visuelle Dreieck ist von uns so gewollt“, erklärte Leo Janischowsky.
Gestiftet hat das Kunstwerk im Wert von 20 000 Euro zur Erinnerung an die alte Schmiede Bachg (gegenüber dem Rathaus) die Volksbank Haselünne. In seiner Begrüßungsansprache dankte Hermann Stegemeyer (Vorstand) der Volksbank Haselünne eG allen Beteiligten für die zügige Umsetzung des Projektes Parkplatzes. „Gemeinsam können wir viel erreichen“, so Stegemeyer. Auf Wunsch der Stadt habe man den Gedanken aufgegriffen, durch ein entsprechendes Kunstwerk an die ehemalige Schmiede Bachg zu erinnern, die wegen ihrer Baufälligkeit im Rahmen der Neugestaltung des Platzes Am Krummen Dreh weichen musste. |
| |  | Der „Charme des kleinen Mädchen“ soll zum Verweilen auf der Mauer einladen, um den Schmied bei der Arbeit zu beobachten.
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Das Ensemble von Janischowski zeigt übrigens auch den alten Orgininalamboss der ehemaligen Schmiede, der jetzt auf einem Betonsockel befestigt ist, den das Bauunternehmen Schulte aus Haselünne kostenfrei anfertigte. Der Heimatverein hatte den Amboss in seiner Obhut und stellte ihn jetzt für das Ensemble wieder zur Verfügung.
„Wir freuen uns über diesen neuen Blickfang als bleibende Erinnerung an die alte Schmiede Bachg“, dankte auch Bürgermeister Werner Schräer allen Beteiligten und erinnerte daran, dass aus dem gleichen Künstlerhaus die Brunnenanlage in Bronze (Oma mit Kind und Ziege) stammt, die seit 1995 am Markt in Haselünne steht.
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